Bürgergesellschaft - Zivilgesellschaft.Berlin ../../../index.html Freiwilliges Engagement in der Stadt fördern Tue, 08 Nov 2016 23:01:37 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.1 Engagierte Stadtgesellschaft & Solidarität – in Berlins Erfolgsgeschichte online kein Thema ../../../engagierte-stadtgesellschaft-online/ Wed, 29 Jun 2016 00:00:17 +0000 ../../../index.html more »]]>

Engagement und Solidarität sind in Berlin täglich gelebte Praxis. Die Menschen gestalten ihre Stadt aktiv und selbstbewusst mit. Berlin ist darum ein Sehnsuchtsort für Menschen aus aller Welt. Ob Christopher Street Day, Karneval der Kulturen oder Kirchentag – in Berlin kann jede und jeder so sein, wie er oder sie ist.
Berlin – eine Erfolgsgeschichte. Druckfassung 2015, 43

Berlin - eine Erfolgsgeschichte

Berlin – eine Erfolgsgeschichte. Onlinefassung, 28.06.2016
Offensichtlich steht online eine alte Fassung, Da­ten­be­stän­de (Ist 2013) wie Inhalte nicht aktualisiert – Berlin D.C. halt.

Engagierte Stadtgesellschaft. In der solidarischen Stadt trägt jede und jeder Verantwortung für sich und andere. Die Bürgerinnen und Bürger gestalten ihre Stadt aktiv mit und suchen gemeinsam den Ausgleich bei wichtigen po­li­ti­schen Fragen. Politische Partizipation und aktive Teilhabe sind grundlegende Elemente einer solidarischen Stadt­ge­sell­schaft. Der Berliner Senat hat sich darum zum Leitbild der Bür­ger­ge­sellschaft und zum ermöglichenden Staat bekannt.
Berlin – eine Erfolgsgeschichte. Druckfassung 2015, 43

Berlin | Engagementpolitiken

 

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Recht auf Engagement ../../../recht-auf-engagement/ Wed, 19 Aug 2015 00:00:20 +0000 ../../../index.html "Bürgergesellschaft beschreibt ein Gemeinwesen, in dem die Bürgerinnen und Bürger durch das Engagement in selbstorganisierten Vereinigungen und durch die Nutzung von Beteiligungsmöglichkeiten die Geschicke des Gemeinwesens wesentlich prägen können." ]]>

Wissensspeicher

Embacher, Serge; Lang, Susanne (Hrsg.), 2015

Recht auf Engagement. Plädoyers für die Bürgergesellschaft.

Bonn, Dietz
ISBN: 978–3‑8012–0450‑1

Zum INHALT ➟ Inhaltsverzeichnis DNB ➟ Verlagsinfo (Leseprobe)

Weitere INFORMATIONEN Engagement ist ein Recht, keine Pflicht. Erinnerung an Michael Bürsch.

DISKUSSION ➟ Portal für Politikwissenschaft, 21.04.2016 (Anke Rösener) Rezension. seele-und-sorge.de (Cornelia Coenen-Marx)

In BERLINER BIBLIOTHEKEN suchen ➟ KOBV Berlin-Brandenburg

Bürgergesellschaft | Bürgerschaftliches Engagement | Medien | Medien 2015 | Recht auf Engagement
aktualisiert 28.08.2016

 

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Einladung: Zivilgesellschaft in Berlin vernetzen. Bürgerkommune Berlin – quo vadis? ../../../zivilgesellschaft-vernetzen/ Mon, 27 Oct 2014 12:00:32 +0000 ../../../index.html more »]]>
Erster Runder Tisch 2014. Foto: Rodejohann

Diskussionsrunde erster Runder Tisch 2014

Zivilgesellschaft in Berlin vernetzen. Bürgerkommune Berlin – quo vadis?

Zweiter Runder Tisch 2014 zum Freiwilligen En­ga­ge­ment in Ber­lin

Datum: 10.11.2014 16:00–18:30
Ort: Rotes Rathaus, 10178 Berlin, Raum 337 (Louise-Schroe­der-Saal) | Google Karte↵

Gäste willkommen! Um Anmeldung wird gebeten! Weitere Informationen in der Einladung↵. Interessentinnen und Interessenten wenden sich bitte an die Landesfreiwilligenagentur Berlin: email↵

Die letzte Runde Tisch in diesem Jahr findet voraussichtlich am 3.12. unter dem Stichwort Bür­ger­ge­sell­schaft als Agenda-Setter (09:00–11:30 Uhr) statt; dazu auch Das neue Kon­zept 2014ff.

Aktualisiert: 08.11.2014

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Standpunkt: Kommunen sind die Keimzelle einer vitalen Bürgergesellschaft ../../../kommunen-keimzelle-buergergesellschaft/ Sun, 14 Sep 2014 09:00:16 +0000 ../../../index.html more »]]>

Marita Gerwin leitet zusammen mit Martin Polenz die Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg. Mit dem ➟ Konzept “Mehr Le­bens­qua­li­tät im Alter” reagiert die Fachstelle auf die veränderten Be­dürf­nisse des gesellschaftlichen Zusammenlebens als soziale Stadt für alle Generationen. 2010 gewann die Stadt Arnsberg den Deut­schen Engagementpreis in der Kategorie “Politik & Ver­wal­tung”. | Zum Ge­spräch des Deutschen Engagementpreises mit der Engagement-Botschafterin 2014 geht es ➟ hier (Newsletter 10.2013, 4,8 MB)

Bürgergesellschaft | Engagementpolitiken | Kommune | Aktualisiert: 30.06.2016

 

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Vor neuen Herausforderungen. 19. Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie ../../../forum-herausforderunge/ Mon, 25 Aug 2014 23:00:04 +0000 ../../../index.html

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Bürgergesellschaft Berlin – Perspektiven des Landesnetzwerks Bürgerengagement Berlin ../../../buergergesellschaft-berlin-perspektiven/ Sat, 18 Jan 2014 23:00:16 +0000 ../../../index.html more »]]>

Perspektiven für die Berliner Politik 2014ff1 hat der Spre­cher­rat des Lan­des­netz­werks Bür­ger­en­ga­ge­ment Berlin mit sei­nen aktuell 78 Mitgliedsorganisationen zum Jah­res­en­de verabschiedet. In fünf Handlungsfeldern sieht er zentrale Anforderungen an die En­ga­ge­ment­po­li­tik Berlins. Das Lan­des­netz­werk sucht nun den Dialog mit den politisch Ver­ant­wort­li­chen zum Wohle unserer Stadt:

  • Das Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin ver­steht sich als zen­tra­le Schnittstelle (one-stop-agency) zur organisierten Bür­ger­ge­sell­schaft. Es ist mit der Vielzahl seiner bürgerschaftlichen Mitglieder und Kom­pe­ten­zen der geborene gesamtstädtische tri­sek­to­ra­le Partner für die Leitlinien einer Berliner En­ga­ge­ment­stra­te­gie – auch im Sinne der aktuellen Stadtentwicklungs-Perspektive 2030.
  • Das Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin erwartet die struk­tu­rel­le Einbeziehung in die Se­nats­po­li­tik mit:
    – frühzeitiger Information
    – formeller Beteiligung
    – Beteiligung an der Umsetzung
  • Das Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin sieht eine trans­pa­ren­te, strukturelle und strategische Bün­de­lung der En­ga­ge­ment­po­li­tik im Berliner Senat mit Ressourcenverantwortung als Voraussetzung für eine Beteiligungs-Perspektive 2030 an.
  • Als erster, exemplarischer Dialogprozess zwischen Regierung und Zivilgesellschaft, Senat und Lan­des­netz­werk Bürgerengagement Berlin, sollte das Projekt der Service Stadt Berlin zum Aufbau einer Online-Plattform als Element eines bezirklichen Be­tei­li­gungs­mo­dells heran gezogen und für eine Be­tei­li­gung geöffnet werden.
  • Der Senat von Berlin und seine Beauftragte für Bür­ger­schaft­li­ches Engagement schaffen eine Ver­ein­ba­rung “Al­li­anz zur Be­tei­li­gung”, die diese Kooperation förmlich umschreibt und begleitet. Die Partner be­rich­ten gemeinsam von den Ergebnissen.

Zuerst veröffentlicht: www.aktiv-in-berlin.info | aktualisiert: 04.01.2015

  1. Sprecherrat Landesnetzwerk BE Berlin, 2014: Bürgergesellschaft Berlin – Perspektiven des Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin für die Ber­li­ner Politik 2014 ff. Tischvorlage zum Neu­jahrs­em­pfang am 15.01.2014 zu diskutieren am 12.03.2014 in der 36. MV. ↩
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Leitbild Bürgergesellschaft & ermöglichender Staat ../../../leitbild/ ../../../leitbild/#respond Mon, 21 Oct 2013 19:00:06 +0000 ../../../index.html more »]]>

Zweiter Runder Tisch 2013

Leitbild Bürgergesellschaft & ermöglichender Staat
Engagementpolitik im Land und in den Bezirken
Zweiter Runder Tisch 2013 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 21.10.2013
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Ülker Radziwill, MdA, SPD-Fraktion
Gäste: Martin Beck, MdA, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen | Dirk Gerstle, Staatssekretär für Soziales, Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales | Marion Platta, MdA, Fraktion Die Linke

Aus der Einladung: Der Berliner Senat hat sich in den letzten Jahren wiederholt “zum Leitbild der Bürgergesellschaft und des ´ermöglichenden Staates´, der Gestaltungsspielräume für das Bürgerengagement eröffnet” bekannt: “Durch vielfältige Maß­nah­men und Förderstrategien hat der Senat die Rahmenbedingungen verbessert und zu dem Aufbau einer zivilgesellschaftlichen Infrastruktur beigetragen, die in erster Linie durch ihre Vielfalt gekennzeichnet ist” – heißt es in den dem Abgeordnetenhaus 2009 mitgeteilten “Grundsätze und Leitprojekte zur Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements in Berlin.”⇐ Auch Bezirke haben aktive engagementpolitische Rollen übernommen. Wir fragen einmal mehr nach konkreten Erfahrungen und Er­war­tun­gen. Was wurde erreicht, was nicht?

Dokumentation:
Materialien: Einladung | Abgeordnetenhaus von Berlin, 2013ff.: Ausschuss für Bürgerschaftliches Engagement | Der Senat von Berlin, 2009: Vorlage – zur Kenntnisnahme – des Senats von Berlin über: Grundsätze und Leitprojekte zur Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements in Berlin. Berlin, Abgeordnetenhaus Berlin (= Drucksache 16/2874, 14.12.2009) – pdf 224 KB | Die Berliner Verwaltung und das Bürgerschaftliche Engagement

Es diskutierten: Tobias Baur | Martin Beck | Dirk Gerstle | Carola Gündel | Marion Platta | Ülker Radziwill | Carola Schaaf-Derichs | Dietrich Schippel | Peter Stawenow | Sybille Volkholz – an einem Tisch mit 26 Teilnehmenden

Bilder vom Runden Tisch

… fotografiert von Jo Rodejohann | CC BY-NC-SA 3.0 DE

Bericht. Runde Tische 2013 zur Förderung des freiwilligen Engagements: Nachlesen online auf ISSUU | Direkt zum Download: Dokumentation – pdf

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Engagement ist ein Recht, keine Pflicht. Erinnerung an Michael Bürsch ../../../michael-buersch/ Thu, 20 Dec 2012 00:00:18 +0000 ../../../index.html more »]]>
Dr. Michael Bürsch  am 24.09.2012 in der Kalkscheune

Dr. Michael Bürsch am 24.09.2012 in der Kalkscheune

Am 9. Dezember 2012 ist Dr. Michael Bürsch, sei­ner­zeit Vor­sit­zen­der der En­quete-Kom­mis­si­on „Zu­kunft des Bür­ger­schaft­li­chen En­ga­ge­ments“ und dann läng­jäh­rig bis 2009 des Un­ter­aus­schus­ses Bür­ger­schaft­li­ches En­ga­ge­ment im Deut­schen Bun­des­tag, im Al­ter von sieb­zig Jah­ren ge­stor­ben.

Noch im September hatte Dr. Michael Bürsch anlässlich der Er­öff­nung der 8. Woche des Bürgerschaftlichen Engagements in der Berliner Kalkscheune für sein engagementpolitisches Lebenswerk den “Engagementwürfel” erhalten und stehende Ovationen ge­ern­tet. Er blickte wie immer engagiert zurück – und nach vorn: Dr. Michael Bürsch “Engagement ist ein Recht, keine Pflicht” am 24. September 2012 in der Kalkscheune:

Und vor wenigen Wochen hatte er im Gespräch mit Anett Baron in der ➟ Berliner Woche engagiert und deutlich eine Wende in der herrschenden Engagementpolitik mit ihrer freiwilligem und ehrenamtlichen Engagement abträglichen Betonung von so ge­nann­ten Bürgerpflichten gefordert:

Entscheidendes Element beim bürgerschaftlichen Engagement ist die Freiwilligkeit, alles andere ist kontraproduktiv. Bür­ger­schaft­li­ches Engagement ist ein Bürgerrecht, keine Pflicht. Mit der neuen Definition bekommt das Thema einen ideologischen Zugang, der nicht förderlich ist. Sollte sich diese Betrachtung durchsetzen, wer­den die 23 Millionen derzeit Engagierten die Freiwilligkeit ihres Tuns und die Motivation zum Engagement infrage gestellt sehen. … Wir brauchen eine seriöse Förderung der Bürgerbeteiligung. Bürger wollen zum Beispiel nicht nur über In­fra­struk­tur­maß­nah­men im Internet informiert werden, sondern Teil der Ent­wick­lungs­pro­zes­se sein. Bürger sind nicht Zuschauer, sondern Teilnehmer. Hier können Kommunen wie Unternehmen Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten anbieten und Diskussionen ermöglichen. Auch müssten die Landes- und Kommunalebene bei der Engagementpolitik besser mit der Bundesebene verknüpft werden.

Dr. Serge Embacher erinnert jetzt in seinem Nachruf für das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement:

Am 9. Dezember 2012 ist Michael Bürsch nach schwerer Krankheit verstorben. Sein Tod reißt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. Er war ein homo politicus, einer, dem der Zustand des demokratischen Gemeinwesens zur Her­zens­an­ge­le­gen­heit geworden war. Ich habe ihn im Deutschen Bundestag kennen gelernt, kurz nachdem der Abschlussbericht der Enquete-Kommission zur Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland vorlag – jener Enquete, die dem BBE zu seiner Existenz verhalf. Michael Bürsch war ihr Vorsitzender, und es war nicht zuletzt die Art und Weise, wie er diese Aufgabe aus­ge­stal­te­te, die dazu führte, dass die Enquete-Kommission zu einer der erfolgreichsten in der Geschichte des Bundestages werden konnte – eine Enquete, die bis heute die Agenda der En­ga­ge­ment­po­li­tik definiert. Ihre Sitzungen entsprachen stets seiner Vorstellung von Führung: fair, stringent, effizient, er­geb­nis­ori­en­tiert und von einem untergründigen Humor getragen, der jederzeit ansatzlos und trocken »zuschlagen« konnte.
 
Geboren wurde er am 3. Juni 1942 in Stettin, doch aufgewachsen ist er in Schleswig-Holstein, dem Land, von dem aus er seine berufliche Laufbahn begann. Nach Studium und Promotion in Jura in Kiel kam Michael Bürsch zur Bundesverwaltung, wo er unter anderem Stationen im Bundespresseamt und bei den Vereinten Nationen in New York absolvierte. Besonders geprägt hat ihn die Zeit im Büro von Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt oder auch die als Staatssekretär unter dem damaligen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten von Schleswig-Holstein, Björn Engholm. Als er 1997 als Nachrücker erstmals in den Bundestag einzog, machte er sich dort schnell einen Namen als versierter Innenpolitiker, der als einer der ersten die Bedeutung des Themas Zuwanderung und Integration erkannte. Doch das wichtigste Thema seines Lebens begegnete ihm erst im Parlament in Berlin: Dass der Ab­schluss­be­richt der Enquete-Kommission am 3. Juni 2002, seinem 60. Geburtstag, von ihm der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, war ihm ein besonderes Vergnügen und erfüllte ihn auch ein wenig mit Stolz.
 
Die folgenden zehn Jahre – erschütternd nun zu wissen, dass es die letzten zehn gewesen sind – widmete Michael Bürsch zu einem großen Teil der Entwicklung der Bürgergesellschaft. Dabei war ihm besonders wichtig, was bis heute nicht in allen Köpfen angekommen ist, nämlich die Erkenntnis, dass Engagementpolitik sinnvollerweise nur als Demokratiepolitik verstanden werden kann. Das »Leitbild Bürgergesellschaft«, dass er in der Enquete gemeinsam mit den Sachverständigen und den anderen be­tei­lig­ten Abgeordneten definierte, rückt das bürgerschaftliche En­ga­ge­ment als einen genuin demokratischen Handlungsmodus ins Zentrum von Politik. Sichtbare Zeichen dafür sind die Ein­rich­tung des Unterausschusses Bürgerschaftliches En­ga­ge­ment im Bundestag, dessen Vorsitzender Michael Bürsch von 2002 bis 2009 war, sowie die Gründung des BBE, dessen Auftrag, als bundespolitische Kompetenz- und Wissensplattform den Diskurs der Bürgergesellschaft zu organisieren und mit en­ga­ge­ment­po­li­ti­schen Impulsen zu versehen, bis heute aktuell ist. Im BBE war Michael Bürsch von der ersten Stunde an aktiv. Als Grün­dungs­mit­glied war er immer darauf bedacht, die Entwicklung mit voranzutreiben. Dabei war er oft unduldsam, der Fortschritt kam ihm bisweilen wie eine Schnecke vor, der man »auf die Sprünge« helfen muss, was er in vielen kritischen, aber stets mit konkreten Vorschlägen versehenen Kommentaren unter Beweis stellte.
 
Eine weitere Folge der Enquete-Kommission war die Gründung des Arbeitskreises Bürgergesellschaft und aktivierender Staat bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, den Michael Bürsch zehn Jahre lang leitete und der nun die Aufgabe hat, die Ideen und Impulse von Michael Bürsch ohne Michael Bürsch weiterzuentwickeln. Das wird nicht leicht werden, weil uns vor allem die Professionalität und Erfahrung fehlen wird, mit der er den Arbeitskreis moderierte und leitete. Wenn es überhaupt jemals einen Politiker gab, auf den die Attribute Leidenschaft und Augenmaß zutrafen, dann war es Michael Bürsch. Seine Begeisterung für die Sache der Bürgergesellschaft war hochgradig ansteckend, und auch ich werde wohl für den Rest meines Schaffens davon »infiziert« sein. Was uns fehlen wird, ist sein Blick für das Machbare, aber auch das Insistieren, die Hartnäckigkeit, mit der er eine einmal als richtig erkannte Sache verfolgen konnte. Ich habe bislang nur wenige Menschen kennengelernt, die so überzeugungsfest und unbeirrt ein Herzensanliegen verfolgen können wie Michael Bürsch das konnte. Er war und ist mir ein Vorbild, ich werde ihn nicht vergessen. Stärker als er war nur der Krebs, der ihn am Ende besiegt hat.
 
»Mister Bürgergesellschaft« ist tot, es lebe die Bürgergesellschaft!

Bürgerschaftliches Engagement | Engagementpolitiken | Recht auf Engagement
Seinerzeit erschienen auf www.die-hilfsbereitschaft.de, übertragen und aktualisiert 28.08.2016 | Foto: Jo Rodejohann

 

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Die Bürgerschaftlichkeit unserer Städte. Für eine neue Engagementpolitik ../../../buergerschaftlichkeit-unserer-staedte/ Fri, 03 Apr 2009 00:00:31 +0000 ../../../index.html

Wissensspeicher

Hummel, Konrad, 2009

Die Bürgerschaftlichkeit unserer Städ­te. Für eine neue Engagementpolitik in den Kommunen.

Berlin, Eigenverlag des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge | ISBN: 978–3‑7841–1905‑2

Zum INHALT ➟ Inhaltsverzeichnis DNB

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Bürgergesellschaft | Engagementpolitiken | Kommune | Medien | aktualisiert 30.06.2016

 

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