Konzepte & Strategien - Zivilgesellschaft.Berlin ../../../index.html Freiwilliges Engagement in der Stadt fördern Fri, 02 Dec 2016 22:51:18 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.1 Teilhaben ermöglichen: Masterplan altengerechte Quartiere.NRW ../../../masterplan-altengerechte-quartiere-nrw/ Sat, 03 Dec 2016 00:00:24 +0000 ../../../index.html

Konzepte & Strategien | Teilhabe

 

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Leitlinienprozess für gute Bürgerbeteiligung im Bezirk Mitte von Berlin gestartet ../../../leitlinienprozess-buergerbeteiligung-mitte-gestartet/ Wed, 05 Oct 2016 00:00:48 +0000 ../../../index.html

Beteiligung | Mitte | Politische Teilhabe

 

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Leitlinien für gute Bürgerbeteiligung im Bezirk Mitte (mit-)entwickeln ../../../leitlinien-buergerbeteiligung-mitte/ Sat, 23 Jul 2016 00:00:40 +0000 ../../../index.html

Beteiligung | Mitte | Politische Teilhabe

 

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Leitfaden Jugendbeteiligung in Kommunen ../../../leitfaden-jugendbeteiligung-kommunen/ Fri, 01 Jul 2016 00:00:12 +0000 ../../../index.html more »]]>

Wissensspeicher

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches En­ga­ge­ment; Servicestelle Jugendbeteiligung; Youth Bank Deutschland (Hrsg.), 2016

Leitfaden Jugendbeteiligung in Kom­mu­nen. Grundlagen für den Aufbau von Jugendforen für Demokratie

Berlin, Eigenverlag
2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe

Aus dem INHALT: Grundlagen für erfolgreiche Beteiligungsstrukturen | Jugendrat/ ‑forum/-parlament/-… | Einstieg in die Ju­gend­be­tei­li­gung | Praxisbeispiele: Jugendforum im ländlichen Raum: “Part­ner­schaft für Demokratie” OPREuropäisches Jugendforum – Arbeit mit internationalen Jugendforen – Zusammenfassung: Meilensteine für die Arbeit mit Jugendforen | Weitere Unterstützungsangebote für Jugendliche: Youth BankCivil Academy | Jugendbeteiligung im In­ter­net – Online Tools: Jugend im Land 3.0 – Digitale Demokratie- und Engagementförderung im ländlichen Raum | Aus­zü­ge aus der Bro­schü­re „power to the people! Moderationsmappe für Ju­gend­be­tei­li­gung“

In BERLINER BIBLIOTHEKEN suchen ➟ KOBV Berlin-Brandenburg
Hier ONLINE verfügbar ➟ www.b‑b-e.de/fileadmin/inhalte/PDF/publikationen/leitfaden-jugendbeteiligung-kommunen.pdf – pdf 3 MB

Engagementpraxen | Jugendbeteiligung | Medien | Medien 2016 | Teilhabe

 

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Berliner Engagementcharta & Landesnetzwerk. Ausschuss Bürgerschaftliches Engagement ../../../ausschuss-19/ Mon, 14 Sep 2015 19:00:22 +0000 ../../../index.html more »]]>

Ausschuss für Bürgerschaftliches Engagement

19. Sitzung des Ausschusses für Bür­ger­schaft­li­ches Engagement im Ab­ge­ord­ne­ten­haus von Berlin

14. September 2015

Aus der Tagesordnung: Per­spek­ti­ven im bürgerschaftlichen Engagement in Berlin – 10 Jahre Landesnetzwerk Bürgerengagement (auf Antrag der Fraktionen der SPD, der CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und der Piratenfraktion) | 10 Jahre Berliner Charta zum Bürgerschaftlichen En­ga­ge­ment – Rückblick und Zukunftsperspektiven (auf Antrag der Fraktion der SPD und der Fraktion der CDU)

Angehörte: Dietrich Schippel, Netzwerk Ehrenamt Neukölln | Helga Metz­ner, Landesfreiwilligenagentur Berlin | Carola Schaaf-Derichs, Lan­desnetzwerk Bürgerengagement Berlin

Dokumentation: ➟ Einladung | ➟ Wortprotokoll (pdf 177 KB)

Weitere Informationen: ➟ Ausschuss für Bürgerschaftliches En­ga­ge­ment | ➟ Berliner Charta zum Bürgerschaftlichen En­ga­ge­ment

Ausschuss für Bürgerschaftliches Engagement | Foto: Jo Rodejohann | Ak­tu­a­li­siert: 28.09.2015

 

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Recht auf Engagement ../../../recht-auf-engagement/ Wed, 19 Aug 2015 00:00:20 +0000 ../../../index.html "Bürgergesellschaft beschreibt ein Gemeinwesen, in dem die Bürgerinnen und Bürger durch das Engagement in selbstorganisierten Vereinigungen und durch die Nutzung von Beteiligungsmöglichkeiten die Geschicke des Gemeinwesens wesentlich prägen können." ]]>

Wissensspeicher

Embacher, Serge; Lang, Susanne (Hrsg.), 2015

Recht auf Engagement. Plädoyers für die Bürgergesellschaft.

Bonn, Dietz
ISBN: 978–3‑8012–0450‑1

Zum INHALT ➟ Inhaltsverzeichnis DNB ➟ Verlagsinfo (Leseprobe)

Weitere INFORMATIONEN Engagement ist ein Recht, keine Pflicht. Erinnerung an Michael Bürsch.

DISKUSSION ➟ Portal für Politikwissenschaft, 21.04.2016 (Anke Rösener) Rezension. seele-und-sorge.de (Cornelia Coenen-Marx)

In BERLINER BIBLIOTHEKEN suchen ➟ KOBV Berlin-Brandenburg

Bürgergesellschaft | Bürgerschaftliches Engagement | Medien | Medien 2015 | Recht auf Engagement
aktualisiert 28.08.2016

 

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Gestaltung bewegungsfreundlicher Quartiere. Leitfaden zur Beteiligung älterer Menschen ../../../leitfaden-bewegungsfreundliche-quartiere/ Mon, 17 Mar 2014 00:00:11 +0000 ../../../index.html more »]]>

Schritt für Schritt

Das Zentrum für Be­we­gungs­för­de­rung Berlin hat den Leit­fa­den „Schritt für Schritt zu mehr Partizipation im Alter“ veröffentlicht. Dieser greift Fragen zur aktiven Be­tei­li­gung und Mo­ti­va­ti­on von älteren Menschen auf und gibt An­re­gun­gen zur Ge­stal­tung von be­­we­­gungs­­freund­­li­­chen Quartieren.

Mehr lesen & zum Download ➟ quartiersmanagement-berlin.de

Engagementpraxen | Konzepte | Zuerst unter diesem Datum auf dem Blog EngagementWerkstatt. Freiwillig engagiert in der Stadt – aktualisiert: 20.03.2016

 

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Engagement ist ein Recht, keine Pflicht. Erinnerung an Michael Bürsch ../../../michael-buersch/ Thu, 20 Dec 2012 00:00:18 +0000 ../../../index.html more »]]>
Dr. Michael Bürsch  am 24.09.2012 in der Kalkscheune

Dr. Michael Bürsch am 24.09.2012 in der Kalkscheune

Am 9. Dezember 2012 ist Dr. Michael Bürsch, sei­ner­zeit Vor­sit­zen­der der En­quete-Kom­mis­si­on „Zu­kunft des Bür­ger­schaft­li­chen En­ga­ge­ments“ und dann läng­jäh­rig bis 2009 des Un­ter­aus­schus­ses Bür­ger­schaft­li­ches En­ga­ge­ment im Deut­schen Bun­des­tag, im Al­ter von sieb­zig Jah­ren ge­stor­ben.

Noch im September hatte Dr. Michael Bürsch anlässlich der Er­öff­nung der 8. Woche des Bürgerschaftlichen Engagements in der Berliner Kalkscheune für sein engagementpolitisches Lebenswerk den “Engagementwürfel” erhalten und stehende Ovationen ge­ern­tet. Er blickte wie immer engagiert zurück – und nach vorn: Dr. Michael Bürsch “Engagement ist ein Recht, keine Pflicht” am 24. September 2012 in der Kalkscheune:

Und vor wenigen Wochen hatte er im Gespräch mit Anett Baron in der ➟ Berliner Woche engagiert und deutlich eine Wende in der herrschenden Engagementpolitik mit ihrer freiwilligem und ehrenamtlichen Engagement abträglichen Betonung von so ge­nann­ten Bürgerpflichten gefordert:

Entscheidendes Element beim bürgerschaftlichen Engagement ist die Freiwilligkeit, alles andere ist kontraproduktiv. Bür­ger­schaft­li­ches Engagement ist ein Bürgerrecht, keine Pflicht. Mit der neuen Definition bekommt das Thema einen ideologischen Zugang, der nicht förderlich ist. Sollte sich diese Betrachtung durchsetzen, wer­den die 23 Millionen derzeit Engagierten die Freiwilligkeit ihres Tuns und die Motivation zum Engagement infrage gestellt sehen. … Wir brauchen eine seriöse Förderung der Bürgerbeteiligung. Bürger wollen zum Beispiel nicht nur über In­fra­struk­tur­maß­nah­men im Internet informiert werden, sondern Teil der Ent­wick­lungs­pro­zes­se sein. Bürger sind nicht Zuschauer, sondern Teilnehmer. Hier können Kommunen wie Unternehmen Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten anbieten und Diskussionen ermöglichen. Auch müssten die Landes- und Kommunalebene bei der Engagementpolitik besser mit der Bundesebene verknüpft werden.

Dr. Serge Embacher erinnert jetzt in seinem Nachruf für das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement:

Am 9. Dezember 2012 ist Michael Bürsch nach schwerer Krankheit verstorben. Sein Tod reißt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. Er war ein homo politicus, einer, dem der Zustand des demokratischen Gemeinwesens zur Her­zens­an­ge­le­gen­heit geworden war. Ich habe ihn im Deutschen Bundestag kennen gelernt, kurz nachdem der Abschlussbericht der Enquete-Kommission zur Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland vorlag – jener Enquete, die dem BBE zu seiner Existenz verhalf. Michael Bürsch war ihr Vorsitzender, und es war nicht zuletzt die Art und Weise, wie er diese Aufgabe aus­ge­stal­te­te, die dazu führte, dass die Enquete-Kommission zu einer der erfolgreichsten in der Geschichte des Bundestages werden konnte – eine Enquete, die bis heute die Agenda der En­ga­ge­ment­po­li­tik definiert. Ihre Sitzungen entsprachen stets seiner Vorstellung von Führung: fair, stringent, effizient, er­geb­nis­ori­en­tiert und von einem untergründigen Humor getragen, der jederzeit ansatzlos und trocken »zuschlagen« konnte.
 
Geboren wurde er am 3. Juni 1942 in Stettin, doch aufgewachsen ist er in Schleswig-Holstein, dem Land, von dem aus er seine berufliche Laufbahn begann. Nach Studium und Promotion in Jura in Kiel kam Michael Bürsch zur Bundesverwaltung, wo er unter anderem Stationen im Bundespresseamt und bei den Vereinten Nationen in New York absolvierte. Besonders geprägt hat ihn die Zeit im Büro von Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt oder auch die als Staatssekretär unter dem damaligen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten von Schleswig-Holstein, Björn Engholm. Als er 1997 als Nachrücker erstmals in den Bundestag einzog, machte er sich dort schnell einen Namen als versierter Innenpolitiker, der als einer der ersten die Bedeutung des Themas Zuwanderung und Integration erkannte. Doch das wichtigste Thema seines Lebens begegnete ihm erst im Parlament in Berlin: Dass der Ab­schluss­be­richt der Enquete-Kommission am 3. Juni 2002, seinem 60. Geburtstag, von ihm der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, war ihm ein besonderes Vergnügen und erfüllte ihn auch ein wenig mit Stolz.
 
Die folgenden zehn Jahre – erschütternd nun zu wissen, dass es die letzten zehn gewesen sind – widmete Michael Bürsch zu einem großen Teil der Entwicklung der Bürgergesellschaft. Dabei war ihm besonders wichtig, was bis heute nicht in allen Köpfen angekommen ist, nämlich die Erkenntnis, dass Engagementpolitik sinnvollerweise nur als Demokratiepolitik verstanden werden kann. Das »Leitbild Bürgergesellschaft«, dass er in der Enquete gemeinsam mit den Sachverständigen und den anderen be­tei­lig­ten Abgeordneten definierte, rückt das bürgerschaftliche En­ga­ge­ment als einen genuin demokratischen Handlungsmodus ins Zentrum von Politik. Sichtbare Zeichen dafür sind die Ein­rich­tung des Unterausschusses Bürgerschaftliches En­ga­ge­ment im Bundestag, dessen Vorsitzender Michael Bürsch von 2002 bis 2009 war, sowie die Gründung des BBE, dessen Auftrag, als bundespolitische Kompetenz- und Wissensplattform den Diskurs der Bürgergesellschaft zu organisieren und mit en­ga­ge­ment­po­li­ti­schen Impulsen zu versehen, bis heute aktuell ist. Im BBE war Michael Bürsch von der ersten Stunde an aktiv. Als Grün­dungs­mit­glied war er immer darauf bedacht, die Entwicklung mit voranzutreiben. Dabei war er oft unduldsam, der Fortschritt kam ihm bisweilen wie eine Schnecke vor, der man »auf die Sprünge« helfen muss, was er in vielen kritischen, aber stets mit konkreten Vorschlägen versehenen Kommentaren unter Beweis stellte.
 
Eine weitere Folge der Enquete-Kommission war die Gründung des Arbeitskreises Bürgergesellschaft und aktivierender Staat bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, den Michael Bürsch zehn Jahre lang leitete und der nun die Aufgabe hat, die Ideen und Impulse von Michael Bürsch ohne Michael Bürsch weiterzuentwickeln. Das wird nicht leicht werden, weil uns vor allem die Professionalität und Erfahrung fehlen wird, mit der er den Arbeitskreis moderierte und leitete. Wenn es überhaupt jemals einen Politiker gab, auf den die Attribute Leidenschaft und Augenmaß zutrafen, dann war es Michael Bürsch. Seine Begeisterung für die Sache der Bürgergesellschaft war hochgradig ansteckend, und auch ich werde wohl für den Rest meines Schaffens davon »infiziert« sein. Was uns fehlen wird, ist sein Blick für das Machbare, aber auch das Insistieren, die Hartnäckigkeit, mit der er eine einmal als richtig erkannte Sache verfolgen konnte. Ich habe bislang nur wenige Menschen kennengelernt, die so überzeugungsfest und unbeirrt ein Herzensanliegen verfolgen können wie Michael Bürsch das konnte. Er war und ist mir ein Vorbild, ich werde ihn nicht vergessen. Stärker als er war nur der Krebs, der ihn am Ende besiegt hat.
 
»Mister Bürgergesellschaft« ist tot, es lebe die Bürgergesellschaft!

Bürgerschaftliches Engagement | Engagementpolitiken | Recht auf Engagement
Seinerzeit erschienen auf www.die-hilfsbereitschaft.de, übertragen und aktualisiert 28.08.2016 | Foto: Jo Rodejohann

 

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